7. Juni 2026
Dietz

Dietz: Testset mit Edelstahl-Radsätzen

Radsätze aus Edelstahl erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da sie gegenüber verchromten Messingrädern auch bei hoher Laufleistung eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer haben. Dietz Modellbahntechnik aus Höfen hat Nachschub produziert und bietet im Juni wieder ein Test-Set zum Preis von 66 € an. Die Räder sind komplett und massiv aus Edelstahl und erhöhen so auch das Gewicht der Waggons.

Zum Kennenlernen gibt es ein Paket „RS-Test“ mit 4 Radsätzen: 2x kugelgelagert und 2x mit Gleitlagern, jeweils inklusive selbstklebender Abdeckscheiben, wahlweise in Schwarz oder für in Grau für die RhB-Fahrer (bei Bestellung angeben). Beide Ausführungen sind mit Stromaufnahme. Als Besonderheit ist die Stromaufnahme wahlweise über die Achsstummel oder über anschraubbare Lötösen an der Achse möglich. www.d-i-e-t-z.de

Der Gartenbahn Profi hatte die Dietz-Edelstahlachsen bereits in der Ausgabe 2/2021 besprochen, hier auszugsweise nachzulesen:

„Die neuen Achsen von Dietz Modellbahntechnik sollen den Strom leiten, und das besser als andere. Ein Anspruch, der uns zur Bestellung einer Testpackung bewogen hat. In der Packung „RS-Test“ befanden sich je zwei Radsätze mit und ohne Kugellagerausstattung mit einem Gewicht von 81 bzw. 83 g je Achse. Mit jeweils acht Stück Muttern M3, Schrauben M2,5, Unterlegscheiben und Lötfahnen sowie acht selbstklebenden Kunststoffringen (schwarz, alternativ auch in Grau lieferbar) und einer ausführlichen Montageanleitung wird das Set ergänzt.

Bei genauerem Hinsehen haben die Dietz-Achsen einige Neuerungen erhalten, welche sie in dieser Kombination von den Produkten anderer Hersteller unterscheiden. Konstruktionsbedingt dreht sich die Achse bei der Ausführung ohne Kugellager ebenfalls nicht wie gewohnt mit; im Gegenteil: in der Anleitung wird sogar ausdrücklich empfohlen, diese mit den beiliegenden Muttern im Lenkachsgestell des Zweiachsers zu fixieren. Die dadurch nicht vorhandene Reibung in den Achslagern führt dazu, dass zwischen den beiden vorliegenden Typen beim Rollen kaum ein Unterschied festzustellen ist. Beide laufen nahezu gleich leicht und ohne erkennbare Hemmung.

Neben der beispielsweise für eine Wagenbeleuchtung notwendigen Stromabnahme von der Achse mit Schrauben und Lötfahnen ist dies auch von den am Ende mit einem Gewinde versehenen Achsstummeln mittels Muttern und Lötfahnen möglich. Das ermöglicht bei zweiachsigen Wagen eine nahezu unsichtbare Verlegung der Anschlusskabel, zudem werden diese durch Lenkbewegungen nicht belastet und somit Kabelbruch zuverlässig verhindert. Für die Verlegung an der Außenseite des Lenkgestells ist … ein 2mm-Loch zu bohren, um die Litze nach innen zu führen.“ (bs/ Fotos: Bernd Spiller)